Sarah van Berkel geniesst die Zeit mit ihrem S-Pedelec Stromer ST2 am Klingnauer Stausee. Bild: Stefan Kürzi
1. Akt – Montagsmission: Volg, Wurst und der steile Hügel
Es ist ein Montag Ende Juni, 7:42 Uhr. Ich bin müde und erinnere meinen Sohn zum fünften Mal daran, dass er sich nun anziehen soll, während ich seine Znüni-Box für den Kindergarten packe. Und da fällts mir ein: die Wurst. Die Wurst fürs Znüni im Waldkindergarten – die, die ich am Samstag vergessen habe zu kaufen. Ich kippe kurz einen Kaffee runter, schnappe mir das Stromer ST2 S-Pedelec und fahre den Steilhang bis zum Volg in unserem Dorf hinunter. Gut, das hätte ich ohne elektrischen Antrieb auch noch geschafft. Aber dass ich nicht an ein Veloschloss denken muss, da sich das Stromer-Bike mit einem Smartlock per PIN verriegeln lässt – und auch ein Alarm ausgelöst wird, wenn jemand versucht, das Velo zu bewegen –, hilft mir an diesem Morgen! Ich kaufe kurz ein, packe die Wurst ein und dann die Rückfahrt an. Der Rückweg? Souverän – der ST2 schiebt mich mit bis zu 750 Watt Leistung den Berg rauf, als wäre ich ein Velo-Profi mit Rückenwind.
Schnell zum Einkauf in den Dorfladen und wieder den Hügel hinauf nach Hause? Kein Problem für Sarah van Berkel! Bild: Stefan Kürzi
2. Akt – Badi mit Kindern und das fliegende Mami
Julinachmittag, 33 Grad, mein Sohn will in die Badi. Die Chance auf einen Autoparkplatz ist dort so klein ist wie die Chance, dass man Sohn danach nicht nach einem Glacé fragt. Deswegen gehen wir meistens mit dem Velo oder zu Fuss. Ich mit dem E-Bike, der ältere Sohn mit seinem Velo. Der jüngere Sohn mit dem Laufvelo – mit Papi, der zu Fuss geht und als Antrieb oder Bremse agiert. Die Hinfahrt bergab ist jeweils kein Problem. Auf dem Rückweg endet die Motivation meines Sohnes dort, wo unser Dorf steil wird – also eigentlich sofort. Aber dafür ist ja mein Mann eben zu Fuss mitgekommen. Er kann auch zwei Kinder stossen. Ich düse dann schon mal voraus – der Motor leistet leise und gleichmässig, das Fahrgefühl ist immer angenehm. Dass das Schnellfahren auch noch so leicht aussieht, während sie sich abkämpfen, nervt meine Kinder gleich doppelt. Doch wenn sie eine Viertelstunde später erschöpft ankommen, bin ich dafür bereits mit dem Znacht fertig! Und ihre schlechte Laune ist vergessen
Auch in den Weinbergen hoch über Döttingen geniesst Sarah van Berkel die Power des S-Pedelecs von Stromer. Bild: Stefan Kürzi
3. Akt – Wenn der Mann schneller ist – oder war!
Mein Mann ist sportlich. Früher Triathlet. Heute immer noch ehrgeizig. Wenn wir zusammen eine Radtour machen, dann endet das meist im Frust. Entweder bei mir, weil ich – so fest ich mich auch anstrenge – es nicht schaffe, ihm am Rad im Windschatten zu bleiben. Oder bei ihm, wenn er sich nicht genügend auspowern kann. Unsere bisherigen Strategien: Er nimmt das Mountainbike und Pneus mit wenig Luft. Oder ich nehme den Stromer ST2. Denn ein E-Bike, welches bloss bis zu 25km/h schnell fährt, nützt mir bei einer Ausfahrt mit meinem Mann zwar in Steigungen, nicht aber im Flachen, da ich da selbst mit Motor zu langsam bin. Mit dem Stromer und bis 45 km/h sollte dies allerdings kein Problem mehr sein – sofern der Akku reicht. Doch dank Reichweite bis zu 120 Kilometer bin ich zuversichtlich. Wir rollen frühmorgens in Döttingen los. Der Himmel ist klar, die Temperaturen bereits hoch. Ich fahre, als wäre ich ausgeruht und gut trainiert. Es fühlt sich leicht an, mit meinem Mann mitzuhalten. Hinter der Stadt Laufenburg wechselt die Landschaft: dunkle Tannen, steile Hänge, ein Wasserfall, der zwischen den Bäumen hindurch glitzert. Dann habe ich das Gefühl, dass es fast zu leicht geht. Ich will mich doch noch körperlich fordern – und schalte den Velomotor für eine Weile ganz aus. Die Rückfahrt geht sanft abwärts, vorbei an alten Mühlen und kleinen Dörfern. Am Abend kehre ich mit müden, aber nicht zu müden Beinen, halbleerem Akku und guter Laune zurück. Frust? Fehlanzeige!
Der Akku lässt sich nicht nur wie hier direkt am Bike laden, sondern auch bequem per Knopfdruck auswerfen, um ihn im Haus zu laden. Bild: Stefan Kürzi
4. Akt – Feierabendrunde um den Klingnauer Stausee
Die Sonne ist schon tief, die Luft riecht nach Sommerregen und Mücken. Die Kinder sind im Bett, Papi ist daheim, ich will aber nochmals raus. Einfach durchatmen und abschalten. Ich nehme mein E-Bike und fahre Richtung Klingnauer Stausee. Ohne genauen Plan, ohne Stress, ohne Uhr – die ist eh integriert und die Fahrzeit wird auf dem Display angezeigt. Mein Fahrzeug gleitet erneut leise über den Asphalt. Ich lasse mich treiben, sehe Reiher im Schilf, Haubentaucher und junge Schwäne im See. Ich schalte eine Stufe hoch – und es fühlt sich fast an wie fliegen. Nur ich, das Bike, der Fahrtwind und das schwerelose Gefühl. Feierabend deluxe.
Schwerelos am Klingnauer Stausee unterwegs und dabei die Natur geniessen. Bild: Stefan Kürzi
5. Akt – Date-Night und Heimfahrt ohne ÖV
Zürich, ein Freitagabend, kurz vor Mitternacht. Wir waren in einem Restaurant essen, mit dem Zug fuhren wir zurück nach Hause. In unserem Wohnort gibts zwar einen Bahnhof, aber keine Busse, die in unser Quartier fahren. Das heisst, wir fahren meist mit den (E-)Bikes zum Bahnhof. Ich mit Stromer-Power, mein Mann mit seinem Gravel-Velo. Beim Parken am Bahnhof sind für mich die Verriegelung des E-Bikes mit PIN und der integrierte Alarm sehr hilfreich! Ich könnte mein Velo gar via Bluetooth mit meinem iPhone verbinden, dann würde es sich automatisch sperren und entsperren, sobald ich mich ihm entferne oder nähere. Wir rollen gemeinsam los vom Bahnhof in Richtung unseres Daheims. Das Dorf schläft langsam ein, bei uns geht’s erst richtig los. Der Anstieg beginnt. Ich grinse. Mein Mann schwitzt. Dann ruft er von hinten spöttisch: «Kannst du nicht schneller?» Er ist ganz schön fit und schnell – doch diesmal hat er keine Chance. Ich lächle. Und mein Mann denkt vermutlich gerade über ein Bike-Upgrade nach!
Übers Display alles im Griff: Das S-Pedelec Stromer ST2 kann mit PIN verriegelt werden – mit Bluetooth verbunden, schliesst und öffnet es sich, wenn man sich entfernt oder nähert. Bild: Stefan Kürzi
Diesen Beitrag erstellte Go Green im Rahmen der Kooperation mit Stromer. Er entspricht den Nachhaltigkeitsanforderungen von Go Green.

Der Akku hält aber nur auf der ersten Unterstützungsstufe bis zu 120 Kilometer. Dann reicht die Power definitiv nicht, um dem Ehemann zu folgen! Trotz allem ein geniales Velo mit enormer Power.
Darf man in der Schweiz mit einem S-Pedelec überall fahren?
In Deutschland ist das nur auf der Straße erlaubt. Definitiv nicht in den Weinbergen oder um den See. Aus durchaus nachvollziehbaren Gründen: Ich möchte beim Wandern oder Spazieren nicht mit 45km/h überholt werden…
Danke für die Frage: Es kommt in der Schweiz ganz auf die Signalisation an. Es gibt Kieswege, die für S-Pedelecs (die fallen in der Schweiz unter die Kategorie Motorfahrräder) freigegeben sind. Wo kein explizites Verbot besteht, darf gefahren werden. Selbstverständlich muss die Geschwindigkeit angepasst werden.