Rotes Thaicurry - der Einstieg in die asiatische Küche

5 Minuten
Oktober 21 | 2021

Rotes Thaicurry ist ein guter Start in die asiatische Küche. Denn es ist ein einfaches Gericht zum Kochen. Ich zeige dir ein Rezept für ein mildes rotes Thaicurry. Das ist nicht nur lecker, sondern regt auch den Stoffwechsel an.

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Das Rezept für ein mildes rotes Thaicurry

Lecker, entgiftend, gesundheitsfördernd: Das milde rote Thaicurry ist ein einfaches Rezept für Beginner in der asiatischen Küche.  Bild: M. Zarakani

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Bei diesem Rezept für ein rotes Thaicurry werden die Gifte aus dem Körper transportiert. Sie machen Platz für den Aufbau mit guten Lebensmitteln, die dem Körper mehr geben als sie nehmen. Wie ich in anderen Rezepten bereits gezeigt habe, muss Genuss und Gesundheit kein Widerspruch sein – im Gegenteil.

Rotes Thaicurry – das Rezept

Der Reis

Er spielt in unserer Symphonie den Bass. Ich habe hier einen traditionellen weissen Basmatireis vom Inder verwendet und ihn dampfgegart. Natürlich könnt ihr auch eine andere Reissorte verwenden. Zu den gesündesten gehört der Vollkornreis, der aber länger gekocht werden muss. Wusstet ihr schon, dass Reis in der Regel kein Gluten enthält? Es ist eins der bekömmlicheren Kohlenhydrate, die wir zu uns nehmen können.

  • 2 Tassen (1,5dl Tasse) Reis
  • 5 Tassen Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Olivenöl

Anleitung zum Reis

Ich nehme eine Teflonpfanne, damit der Reis nicht kleben bleibt. Die zwei Tassen Reis schütte ich in die Pfanne und wasche ihn mit kaltem Wasser. Ich fülle das Wasser in die Pfanne, durchmische den Reis mit der Hand und giesse das trübe Wasser vorsichtig ab. Das mache ich in der Regel so lange, bis das Wasser relativ klar wird. Das Auswaschen der Reisstärke verhindert, dass der Reis später zu klebrig wird. Danach kommen die fünf Tassen Wasser dazu. Nun wird es auf den Herd gesetzt und mit der Höchsttemperatur zum Kochen gebracht.

Sobald das Wasser kocht, schütten wir das Salz und das Olivenöl dazu. Öle und Salze gebe ich immer erst ins Wasser, wenn es schon kocht, um Energie zu sparen. Denn die beiden Zutaten erhöhen den Siedepunkt des Wassers. Es wird also mehr Wärmeenergie gebraucht, um das Wasser zum Kochen zu bringen. Nachdem ich das Salz und das Öl beigefügt habe, stelle ich den Herd um ein bis zwei Stufen runter, damit das Wasser nicht überschäumt oder zu schnell verdampft.

Den Reis 25 Minuten dampfgaren

Sobald das Wasser etwa gleich hoch steht wie der Reis und das kochende Wasser Löcher zwischen den Reiskörnern bildet, stelle ich den Herd auf die zweittiefste Stufe und setzte den Deckel darauf. Der Reis ist noch nicht verzehrfertig, aber er kann jetzt noch cirka 25 Minuten dampfgaren und wird dann fertig sein.

 

Rezept für ein mildes rotes Thaicurry

Das Auge isst mit: Beim Rezept für ein rotes Thaicurry ist hier der Tellerrand mit Bärlauchpesto bestrichen, Koriander und Tomaten bilden die Dekoration.  Bild: M. Zarakani

Gemüse Thai Curry

  • ½ EL Rote Thai Curry Paste (vegan)
  • 3 EL Kokosöl
  • 7 dl Kokosmilch
  • ½ TL Himalaya Salz
  • 600-800g Gemüse (beispielsweise 200 g Erbsen, 150 g Wirz, 200 g Karotten, eine Fleischtomate)

Die Melodie in diesem Gericht wird von der Sauce und dem Gemüse gespielt. Habt ihr gewusst, dass Curries aus einem Gemisch von Gewürzen und Kräutern bestehen?

Das Rote Thaicurry besteht in der Regel aus:

  • Zwiebeln
  • Thai-Chilis
  • Knoblauch
  • Zitronengras
  • Galgantwurzel oder Ingwerwurzel
  • Limettenschalen
  • Korianderkraut
  • Paprika edelsüss
  • Kreuzkümmel
  • Koriandersaat

Jede dieser Zutaten ist gesundheitsfördernd. Die Zwiebel wird in der Ayurveda-Heilkunst als Heilmittel eingesetzt und die Galgantwurzel wurde als eines der wichtigsten Heilmittel betitelt, weil die Wurzel bei so vielen verschiedenen Leiden helfen kann. Der Koriander wirkt entgiftend auf den Organismus und Kreuzkümmel hilft bei der Fettverbrennung.

Anleitung für rotes Thaicurry – die Gewürze zum Leben erwecken

Kokosöl und die Currypaste in eine Pfanne geben und die Paste cirka eine Minute anbraten. So werden die Gewürze in der Paste wieder zum Leben erweckt und die Aromen beginnen, sich im Öl zu entfalten. Danach mit der Kokosmilch ablöschen und das Salz dazugeben. Während nun die Sauce auf der zweithöchsten Stufe vor sich hin kocht, könnt ihr beginnen, das Gemüse klein zu schneiden und dazuzugeben.

Natürlich fangen wir mit dem Gemüse an, das am meisten Zeit braucht, bis es gar ist. Oder besser gesagt, wir beginnen mit den Zutaten, die wir nicht roh essen können. Ich habe hier mit dem Wirz begonnen. Dieser braucht lange, bis er weichgekocht ist und seine Aromen in die Sauce abgeben kann. Danach kommen die Karotten, dann die Erbsen.

Die Fleischtomate wird nicht gekocht. Die Tomate gehört nicht in ein typisches Rezept für Thaicurry. Aber ich verwende sie gerne, um mit der Säure der Tomate die Süsse der Kokosmilch auszubalancieren. Ich schneide sie in 1 Zentimeter grosse Würfel und streue sie kurz vor dem Servieren in die Sauce, ohne zu rühren. Einfach damit sie die Wärme übernehmen können.

Das Anrichten – das Auge isst mit

Ich habe mit einem Kuchenpinsel den Rand des Tellers mit einem selbstgemachten veganen Bärlauchpesto bestrichen, dazu habe ich Koriander und Tomaten zur Garnitur verwendet. Für den Reis habe ich eine Tasse genommen, sie mit Olivenöl bestrichen (damit der Reis nicht in der Tasse kleben bleibt), den Reis etwas angedrückt und dann schnell in die Mitte des Tellers gekippt.

Danach habe ich vorsichtig das Gemüsethaicurry um den Reis verteilt und einen Teelöffel Bärlauchpesto als Topping für den Reis dazu gegeben. Dies ist aber optional.

Hat dich dieses Rezept hungrig gemacht? Dann leg doch gleich los mit dem Kochen!

Murwarid Zarakani ist eine begeisterte Köchin, die mit ihren pflanzenbasierten Rezepten ganz eigene Ansätze aufzeigt.
www.gaiashealingnetwork.com

Kommentare

  • Bernard van Dierendonck:

    Vielen Dank für das Rezept. Es klingt wunderbar und ich werde es bald nachkochen!
    Zum Reiskochen: Ich verwende ein Verhältnis Reis/Wasser von 2:4, koche auch bis der Reis Löchlein hat und praktisch trocken ist. Dann nehme ich die Pfanne vom Herd, Deckel drauf, in Tuch einschlagen und stelle den Reis ins Bett unter die warme Decke. Auch so wird der Reis perfekt (früher benutzte man eine Kiste voller Stroh für dieses Garen) und es braucht noch weniger Energie.

  • Sepp A.:

    Mhmmmmmhh, dieses Rezept für Rotes Thaicurry ist suuuuuuper! Ich lieb es scharf

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